Barrierefreiheit in Nastätten verbessern

Fäseke: „Für ältere Menschen oder auch Eltern mit Kinderwagen ist Barrierefreiheit im Stadtgebiet extrem wichtig.“

Fäseke: „Öffentlicher Raum muss allen gleichermaßen zugänglich sein!“

Nastätten. Barrierefreiheit, Infrastruktur und die manchmal schwierige Verkehrssituation in der Innenstadt sind Anliegen, die von Nastätter Bürgern wiederholt dem Stadtbürgermeisterkandidaten Horst Fäseke bei seinen Bürgersprechstunden vorgetragen wurden. Dazu Fäseke: „In Nastätten muss noch mehr als bisher für die Barrierefreiheit getan werden. Insbesondere im innerstädtischen Bereich. Der öffentliche Raum muss allen Menschen gleichermaßen zugänglich sein.“

Ganz oben auf der Hitliste der Bürgeranliegen steht eine Stelle, die bereits bei einem öffentlichen Stadtrundgang der CDU vor zwei Jahren als problematisch erkannt wurde und leider aufgrund der recht hohen Umbaukosten nicht direkt angegangen wurde: Die Poststraße ist aufgrund der hohen Bordsteine an der Kreuzung bei der Amtsapotheke nur schwer mit dem Kinderwagen oder Rollator überquerbar. „Hinzu kommt, dass die Stelle relativ unübersichtlich für Fahrzeuge im Abbiegevorgang ist. Es ist daher doppelt wichtig, dass Fußgänger schnell von der Fahrbahn kommen“, erklärt Horst Fäseke. Der Stadtbürgermeisterkandidat wird sich dafür einsetzen, dass das Problem erneut im Stadtrat erörtert wird, um eine kurzfristige Lösung für die Gefahrenstelle zu erarbeiten.

Die Poststraße ist an der Amtsapotheke wegen der hohen Bordsteine nur schwer mit dem Kinderwagen oder Gehilfen überquerbar.

Auch für Dr. Roland Romer, CDU-Sprecher im Stadtrat, steht fest, dass im öffentlichen Stadtgebiet mehr für die Barrierefreiheit getan werden muss. Außerdem sieht er Entwicklungsmöglichkeiten für dort ansässige Ladengeschäfte und Gewerbe: „Um etwas verkaufen zu können, muss der Kunde zunächst in das Ladengeschäft reinkommen. Dies setzt für Gehbehinderte, ältere Menschen oder Mütter mit kleinen Kindern einen barrierefreien Zugang voraus.“ Notwendige Investitionen könnten beispielsweise im Rahmen des neuen Stadtumbau-Programms gefördert werden. Der verbesserte Zugang wirke sich in einer älter werdenden Gesellschaft unmittelbar auf die Attraktivität der Geschäfte aus. „Die CDU wird das Thema Barrierefreiheit mit Nachdruck vorantreiben und gemeinsam mit den anderen Fraktionen nach Möglichkeiten suchen, wie unsere Blaufärberstadt für Ältere sowie auch Menschen mit sonstigen körperlichen Beeinträchtigungen noch attraktiver und sicherer werden kann“, so der CDU-Fraktionssprecher.

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