Bundestagswahl 2017: Parteien erledigen erste Hausaufgaben

CDU im Blauen Ländchen bestimmt Delegierte zur Wahl der Bundestagskandidaten

Nastätten / Rhein-Lahn-Kreis. Die Bundestagswahl im kommenden Jahr wirft ihre Schatten voraus. Doch bevor es für die Bürger zur Abstimmung an die Wahlurnen geht, müssen die Parteien zahlreiche Hausaufgaben erledigen und Kandidaten benennen, die ins Rennen um einen Platz im Parlament gehen dürfen. So standen die Wahlen der stimmberechtigten Delegierten für die Versammlungen zur Wahl des Direktkandidaten im Wahlkreis 205 sowie zur Landesliste aller rheinland-pfälzischen CDU-Bewerber für die Bundestagswahl im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Gemeindeverbands Nastätten. Fest steht, dass der aktuelle Abgeordnete Dr. Andreas Nick erneut dafür werben wird, seinen Wahlkreis, welcher neben dem östlichen Teil des Rhein-Lahn-Kreises auch den Westerwaldkreis umfasst, weiterhin in Berlin mit starker Stimme vertreten zu dürfen.

Der stellvertretende Gemeindeverbandsvorsitzende Andreas Müller konnte zahlreiche Christdemokraten aus dem Blauen Ländchen im Hotel Waldschlösschen in Nastätten begrüßen. Zum Versammlungsleiter wählte man einstimmig den CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Matthias Lammert, welcher kompetent die Wahlen durchführte und darauf achtete, dass dabei die engen gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. „Wahlrecht ist Formalrecht“, so Lammert. Nach der Auszählung stand fest: Zur Wahlkreisvertreterversammlung, welche den Direktkandidaten bestimmt, gehen Andreas Müller, Gerhard Stötzer, Stephan Gilles und Gerhard Hilgert. Bei der Aufstellungsversammlung der CDU-Landesliste wird Jens Güllering das Blaue Ländchen vertreten.

Nach den Delegiertenwahlen nutzte man ausführlich die Gelegenheit, sich über brandaktuelle landespolitische Themen auszutauschen. Wie zu erwarten, kam dabei der Hunsrück-Flughafen Hahn und das damit untrennbar verbundene Agieren der SPD-geführten Landesregierung nicht zu kurz. „Nach dem zwischenzeitlich fast vergessenen Nürburgring-Desaster bereitet das anhaltende Hahn-Chaos den Menschen in Rheinland-Pfalz sehr große Sorge. Sie fühlen ihr Land insbesondere in wirtschaftspolitischen Fragen nicht kompetent genug vertreten. Das wiederholte Scheitern in bedeutenden Wirtschaftsfragen und die absehbaren Folgen für den Steuerzahler sind keine Werbung für die politischen Entscheidungsträger. Dies fördert Politikverdrossenheit in der Gesellschaft oder stärkt ungewollt populistische Gruppierungen“, warnt Lammert.

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Im Hotel Waldschlösschen in Nastätten bestimmte die CDU ihre Vertreter für die Wahlveranstaltungen der Bundestagskandidaten.

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