CDU Blaues Ländchen wählt neuen Vorstand

Der neue Vorstand

Nastätten. Zu seiner Jahreshauptversammlung traf sich der CDU-Gemeindeverband Nastätten im „Waldschlösschen Tannenhof“. Vorsitzender Klaus Brand freute sich über den guten Besuch und erinnerte in seinem Jahresbericht an zahlreiche Aktivitäten im Zeichen der Europawahl.

Kreisvorsitzender Matthias Lammert leitet die Vorstandswahlen

Der gelungenen Veranstaltung in Eschbach folgten zahlreiche Besuche „vor Ort“. Außer 25 Terminen kreierten die Aktiven Flyer, Anzeigen und Prospekte. Mit dem Wahlergebnis durfte die CDU zufrieden sein. U.a. blieb sie stärkste Kraft im Verbandsgemeinderat, obwohl der Bundestrend den Volksparteien ins Gesicht blies. Kassiererin Maike Gast konnte eine solide Haushaltsrechnung vorlegen, wie ihr die Kassenprüfer bestätigten. Die Entlastung des Vorstands erfolgte nach kurzer Aussprache einstimmig.

Die schriftlichen Neuwahlen waren gut vorbereitet und wurden von Versammlungsleiter Matthias Lammert MdL gewohnt zügig abgewickelt. Die 26 stimmberechtigten Mitglieder wählten den 1. Vorsitzenden Klaus Brand aus Ehr, seine beiden Stellvertreter Cedric Crecelius aus Miehlen und Burghardt Müller aus Nastätten sowie Kassiererin Maike Gast aus Rettershain einmütig wieder, desgleichen den Beisitzer Christian Patzke. Neu berief die Versammlung die Beisitzer Joachim Rzeniecki aus Nastätten und Gerhard Hilgert aus Oelsberg und wählte einstimmig Bianca Heuser aus Nastätten zur Mitgliederbeauftragten. Als „geborene Mitglieder“ gehören Verbandsbürgermeister, Fraktionssprecher und die Vorsitzenden der Ortsverbände dem Vorstand an. Kassenprüfer wurden Klaus Bingel und Erich von der Heydt.

Anschließend hatte die Jahreshauptversammlung 17 Delegierte für den Kreisparteitag am 18. Oktober und 19 Ersatzdelegierte zu wählen, wobei man alle vom Vorstand vorgeschlagenen Kandidaten akzeptierte. Als weitere Termine nannte der Vorsitzende eine Mitgliederversammlung am 2. November in Singhofen und die gemeinsame Weinprobe mit dem Gemeindeverband Loreley am 22. November in Kestert.

In der anschließenden Aussprache pochte Gerhard Lippert nachdrücklich auf das Recht der Parteibasis, gehört zu werden und mitzuentscheiden. Er schlug vor, man könne ein „Papier“ mit Vorstellungen und Wünschen „nach oben schießen“. Außerdem empfahl er einen Dialog zwischen den Christdemokraten in „West“ und „Ost“. Kreisvorsitzender Lammert berichtete von einem längeren Gespräch mit der Bundeskanzlerin über Umweltprobleme. Die CDU sei in einer „Sandwich-Situation“ zwischen Linken und der AfD, wobei sie jede Zusammenarbeit mit beiden ablehne. Martin Gasteyer unterstrich die Rolle der CDU als Kommunalpartei und zugleich als einzig übriggebliebene Volkspartei.

Bürgermeister Jens Güllering informierte ausführlich über die Situation in der Verbandsgemeinde. Man habe zwar eine „sensationell niedrige“ Umlage, doch stehen einige große Ausgaben an. Er nannte die Feuerwehr mit zwei Bauvorhaben und geplanten Fahrzeugkäufen, die zentrale Sportanlage der Verbandsgemeinde in Nastätten, die steigenden Zahlen in Kitas und Schulen, die ärztliche Versorgung, die Tourismusförderung zwischen den beiden Weltkulturerben Mittelrhein und Limes, den Ausbau der Glasfaserleitungen und die Vorbereitung der Region auf die BUGA. Das Nastätter Krankenhaus dürfe auf „Sicherstellungszuschläge“ hoffen.

Unter „Verschiedenes“ wurde ein Gedankenaustausch mit dem neuen Vorstand des Kreisbauern- und Winzerverbands vorgeschlagen. „Ich freue mich, dass wir so agil sind“, so Klaus Brand in seinem Schlusswort.   Winfried Ott

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