CDU: Freier Schwimmbadeintritt für Feuerwehr und Ehrenamtler

 

Hißnauer: „Wir wollen danken und zum Mitmachen anreizen.“

VG Nastätten. Die CDU-Fraktion im Rat der Verbandsgemeinde Nastätten beantragt für aktive Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr und für Ehrenamtskarteninhaber aus dem Blauen Ländchen eine Jahresfreikarte für 2016, die entweder für das Nastätter Waldschwimmbad oder für das Freibad in Holzhausen gilt. Dazu der Fraktionsvorsitzende Norbert Hißnauer: „Wir stehen ohne wenn und aber hinter dem Ehrenamt und unseren Brand- und Katastrophenschützern. Mit der Freikarte wollen wir unseren Dank für die geleistete Arbeit der Aktiven ausdrücken und zugleich auch für andere einen Anreiz zum Mitmachen setzen.“

„Die Feuerwehrleute in den aktiven Einheiten der Stadt Nastätten und der Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde sind im wahrsten Sinne des Wortes da, wenn es brennt und schnelle Hilfe gefragt ist. Rund um die Uhr, an sieben Tagen der Woche. Diese Frauen und Männer übernehmen freiwillig und mit viel Herzblut eine Pflichtaufgabe der Verbandsgemeinde. Ohne das enorme ehrenamtliche Engagement wäre der geforderte Standard im Brand- und Katastrophenschutz nicht zu gewährleisten“, sagt der CDU-Fraktionschef. Ganz nebenbei unterstütze die geplante Freikarte auch den Feuerwehrsport. Das sei wichtig, da die körperlichen Anforderungen an die Feuerwehrleute im Einsatz, insbesondere mit angelegter Atemschutzausrüstung, enorm sind.

Die CDU der Verbandsgemeinde Nastätten fordert auch, dass Inhaber der landesweit eingeführten Ehrenamtskarte kostenlos und ganzjährig die Freibäder besuchen können. „Alle reden über die Unterstützung und die Attraktivität des Ehrenamtes. Die Ehrenamtskarte ist ein gutes Instrument. Sie reduziert bislang den Schwimmbadeintritt im Waldschwimmbad um einen Euro. Das hat zwar unbestritten einen gewissen Symbolcharakter, war uns in der CDU-Fraktion aber nicht genug“, erklärt Hißnauer, wie die Idee zur Jahresfreikarte entstand. Bedenken, dass mit der geplanten Aktion hohe Einnahmeverluste bei den Freizeiteinrichtungen einhergehen, teilen die Christdemokraten nicht. Es sei vielmehr zu erwarten, dass die Freikarteninhaber zahlende Freunde oder Familienangehörige zum gemeinsamen Schwimmbadbesuch anregen. Die Eintrittszahlen könnten insgesamt daher sogar steigen.

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