Fäseke möchte Jugendbeirat für Nastätten

Horst Fäseke lädt zum Osterspaziergang am 20. April

Mehr Mitsprache für Jugendliche und Lernort für bürgerschaftliches Engagement

Nastätten. Geht es nach Stadtbürgermeisterkandidat Horst Fäseke, so soll es künftig einen Jugendbeirat in der Stadt Nastätten geben. Die jungen Menschen könnten darin über für sie relevante Sichtweisen, Wünsche und Interessen diskutieren und örtliche Projekte, die sie für wichtig halten, aktiv anstoßen. Der Beirat könne so als wertvolles Bindeglied und Sprachmittler zwischen Jugend, Verwaltung sowie dem Stadtrat fungieren. „Erfahrungen anderer Kommunen mit Jugendbeiräten sind durchweg positiv. Eine stärkere Beteiligung und Einbeziehung von jungen Menschen schafft Lernorte für gelebte Demokratie und bürgerschaftliches Engagement. Es ist spannend, wenn man sich gemeinsam mit Gleichaltrigen für Themen einsetzen kann, die der eigenen Generation unter den Nägeln brennen“, steht für Fäseke fest.

Mehrfach wurde der Stadtbürgermeisterkandidat im Rahmen seiner Bürgersprechstunden darauf hingewiesen, dass die Belange von Kindern und Jugendlichen ein größeres Gewicht bekommen sollen. Außerdem wurde gewünscht, dass das politische Interesse und die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Einsatz von jungen Menschen gestärkt und gefördert werden solle. Dazu Fäseke: „Wir haben in Nastätten mittlerweile einen vom Stadtrat legitimierten Jugendbeauftragten, was ich für wichtig halte und sehr begrüße. Torben Schmitter ist Anfang 20 und macht einen prima Job. Man merkt direkt, dass eine andere Sprache und ein unverstellter Blick auf Themen für alle Beteiligten gewinnbringend sind. Ich habe mit ihm über neue Möglichkeiten der Jugendbeteiligung gesprochen. Der nächste logische Schritt kann in Nastätten eigentlich nur die Einrichtung eines echten Jugendbeirates sein. Wer möchte, dass unsere Jugend eine wirksame Stimme hat, der sollte ihnen auch die politisch legitimierte Plattform dafür bereitstellen.“

Fäseke: „Es ist spannend, wenn man sich gemeinsam mit Gleichaltrigen Themen einsetzen kann, die der eigenen Generation unter den Nägeln brennen.“

Kinder und Jugendliche sind in den demokratischen Entscheidungsstrukturen naturgemäß unterrepräsentiert. Über die Mitgliedschaft zu Gremien wie Gemeinde- oder Stadträte besteht für Jugendliche meist kein realisierbarer Zugang zu Entscheidungen, da man volljährig sein muss, um überhaupt gewählt werden zu können. Außerdem wollen sich viele junge Menschen gar nicht dauerhaft binden, weil sich deren Interesse eher auf konkrete Projekte bezieht. Dazu Horst Fäseke: „Das ist völlig normal. Dennoch sollen Jugendliche ab 14 Jahren demokratische Erfahrungen machen, was nur dann ernsthaft funktioniert, wenn sie wirklich Einfluss nehmen können und echten Entscheidungsspielraum sowie ein eigenes Budget haben.“

Folge uns auf Facebook