Freiwillige Feuerwehr braucht neuen Standort in Nastätten

 

CDU trifft sich zum Austausch mit Wehrleitung

VG Nastätten. Die Freiwilligen Feuerwehren innerhalb der Verbandsgemeinde Nastätten gewährleisten den Bürgern einen sehr hohen Standard beim Brand- und Katastrophenschutz. Sie sind zur Stelle, wenn man sie braucht – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Dazu Norbert Hißnauer, CDU-Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat: „Die Kameraden unserer Feuerwehren leisten unglaublich viel. Die Politik muss sie bestmöglich unterstützen. Dazu gehört neben der modernen Ausstattung auch eine zweckmäßige Gebäudeinfrastruktur.“ Beim Gespräch der CDU-Fraktion mit der Wehrleitung der Blaufärberstadt nahm die Standortfrage für das Feuerwehrgerätehaus breiten Raum ein. CDU-Kommunalpolitiker wie Wehrleitung waren sich einig, dass der derzeitige innerstädtische Standort am stark frequentierten Nastätter Marktplatz nicht mehr zeitgemäß ist und schnell ein neuer Platz in der Stadt gefunden werden muss.

Das Feuerwehrgerätehaus entstand Anfang der 1970er Jahre unter völlig anderen Einzelhandelsstrukturen als heute. Supermärkte und andere Geschäfte in direkter Nachbarschaft gab es damals noch nicht und es standen wenig Autos auf dem großen Parkplatz vor dem Gebäude. Später wurde durch die Verbandsgemeinde das Obergeschoss umgebaut und unter enormer Eigenleistung der Feuerwehrmitglieder ein dringend notwendiger Anbau mit Garage und Werkstatt realisiert. „An– und Abfahrten zu Einsätzen sind heute aufgrund der vielen Parkplatznutzer und einkaufenden Menschen kaum noch gefahrlos durchführbar. Für Übungen müssen wir uns schon länger Plätze außerhalb der Innenstadt suchen. Auch stoßen wir jetzt bereits an Kapazitätsgrenzen zur Unterbringung von Fahrzeugen und Einsatzgeräten“, erklärt Wehrführer Rolf Strobel. Die Aufstellung von Feuerwehren ist Aufgabe der Verbandsgemeinden. Die CDU wird sich deshalb in den politischen Gremien mit Nachdruck dafür einsetzen, dass bald eine Entscheidung für einen neuen Standort getroffen wird und gemeinsam mit der Stadt Nastätten dann das notwendige geeignete Grundstück gefunden wird. Der CDU-Fraktionsvorsitzende macht deutlich: „Wir gehen das Thema beherzt an. Mit Blick auf die anstehende Entscheidung zur geplanten Feuerwehrwerkstatt des Landkreises sollten wir auch eine Ausbaureserve auf dem Grundstück anbieten. Es wäre sehr gut, wenn die Werkstatt ins Blaue Ländchen käme.“

Voraussetzung für die Wehren, um schnell am Einsatzort zu sein, sind kurze Wege. Nicht umsonst ist per Gesetz geregelt: Innerhalb acht Minuten müssen die Floriansjünger vor Ort sein. Kommt es zum Ernstfall, so ist die Freiwillige Feuerwehr der örtlichen Gemeinde fast immer die erste Einsatztruppe am Unglücksort. „Dieses flächendeckende und bewährte Prinzip des Brandschutzes gilt es beizubehalten. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte die Freiwillige Feuerwehr in jeder einzelnen Gemeinde vertreten sein und Zusammenlegungen die unvermeidbare Ausnahme bilden“, betont Hißnauer.

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Die Wehrführung der Nastätter Feuerwehr informierte die CDU-Fraktion aus dem Verbandsgemeinderat über aktuelle Anforderungen bei Einsätzen an Personal und Ausstattung.

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