Hochbehälter Horstberg: Hier tut sich was!

Die CDU besuchte die Baustelle des neuen Trinkwasser-Hochbehälters Horstberg im Wald zwischen Bogel und Lierschied.


Großprojekt für sichere Trinkwasserversorgung in der Region

VG Nastätten/VG Loreley. Die CDU-Fraktion aus dem Verbandsgemeinderat im Blauen Ländchen hat sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Bauarbeiten am Hochbehälter Horstberg gemacht. Das Fassungsvolumen der fertigen Anlage wird gewaltige 1.200 Kubikmeter Trinkwasser betragen. „Das interkommunale Gemeinschaftsprojekt der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten mit dem Zweckverband Rhein-Hunsrück-Wasser ist ein enorm wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in der Region. Wir brauchen verlässliche Wasserreserven. In der Zukunft mehr denn je“, sagt Kai Brand, Mitglied im Werkausschuss.

Der Wasserspeicher entsteht auf dem gleichnamigen Horstberg in der Gemarkung Lierschied auf 400 Höhenmetern. Dazu Werkausschussmitglied Uwe Holstein: „Die Lage im Wald zwischen Bogel und Lierschied ist für unsere Verbandsgemeinde Nastätten strategisch sehr gut gewählt. Die neue Anlage wird von der Rhein-Hunsrück-Fernwasserleitung gespeist und führt unter anderem zum Bogeler Wasserspeicher. Außerdem besteht die Möglichkeit, die bisherige Inselversorgung in den Bereichen von Kasdorf und Himmighofen zu beseitigen und an das Flächennetz anzuschließen.“

Dem Großprojekt ging ein Beschluss des Verbandsgemeinderates im Jahr 2018 voraus. 1,9 Millionen Euro Gesamtkosten werden für die Realisierung erwartet, wovon auf die Verbandsgemeinde Nastätten ein Anteil von rund 570.000 Euro entfällt. Hinzu kommen 110.000 Euro für Zuleitung „Das sind erhebliche Investitionen, die jedoch absolut gerechtfertigt sind“, sagt CDU-Fraktionssprecher Martin Gasteyer und betont: „Die Bürger im Blauen Ländchen profitieren sehr von einer gesicherten Trinkwasserversorgung und müssen sich darauf verlassen können. Außerdem kann durch den Neubau die aufwändige und teure Erweiterung des bestehenden Bogeler Hochbehälters unterblieben, die alternativ zwingend notwendig gewesen wäre.“ Die Bauarbeiten am Horstberg starteten im Juni 2019 und liegen im Zeitplan. Die Anlage soll im Ende 2021 ans Netz gehen.

Die moderne Anlage bietet nach der Fertigstellung einen Speicher für 1.200 Kubikmeter hochwertiges Trinkwasser.

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