Mittelständige Betriebe sind Rückgrat der heimischen Wirtschaft

Klein-Mitarbeiter Jürgen Saueressig und Firmenchef Lukas Klein erläutern das individuelle Verkaufskonzept.

CDU besucht „Fenster-Klein“ in Nastätten

Nastätten.  Eine Fülle neuer Eindrücke gewannen die CDU-Kommunalpolitiker, die mit Bürgermeisterkandidat Horst Felske und dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Roland Romer das Unternehmen „Fenster-Klein“ im Nastätter Gewerbegebiet besuchten und von Lukas Klein herzlich begrüßt wurden. Den Komplimenten zum architektonisch sicher reizvollsten Firmensitz der Blaufärberstadt folgten zahlreiche Fragen über die jetzige Situation des einstigen Oelsberger Tischlerbetriebs, der Hauptsitz und Verwaltung nach Nastätten verlegt hatte. Nach wie vor gibt es die Werkstatt in Oelsberg, während am neuen Firmensitz Fenster, Türen, Wintergärten auch für ausgefallene Wünsche bis hin zu den höchsten Ansprüchen konzipiert und vertrieben werden. Wie Mitarbeiter Jürgen Saueressig dazu erläuterte, kauft das Unternehmen alle gängigen Teile selbst und stellt nur ausgefallene Sonderwünsche im eigenen Betrieb her. Dabei werde viel Planungszeit investiert, doch unter dem Strich lohne sich der Aufwand gerade für ausgefallene Kundenwünsche: „Wir müssen eben besser sein als die Mitanbieter.“ Dreißig  Mitarbeiter hat das Unternehmen noch, eigene Ausbildungsplätze für Tischler und Schlosser aber gibt es nicht mehr. Verkaufsfördernd wirke sich eine ständige Ausstellung in Wiesbaden aus.

Natürlich interessierten sich die Besucher sehr für das von Lukas Klein angekaufte Industriegelände mit etwa 6 000 qm Hallenfläche, in dem sich inzwischen zehn Unternehmen angesiedelt haben. Vom Fitness-Studio bis zum Industrieschutz, vom Gabionenfachhandel über Autozubehörhandel bis zu „Kirche unterwegs“ reicht die bunte Palette. Die Kommunalpolitiker besichtigten die noch freien, riesigen Räume, in denen der städtische Bauhof mit Material und Fahrzeugen komfortabel unterkommen könnte. Bekanntlich möchte die Stadt den provisorischen Bauhof im ehemaligen Gaswerk aufgeben, und Klein bekundete sein Interesse, in diesem ungewöhnlichen Ambiente eine gehobene Gaststätte einzurichten. Horst Felske bedauerte, dass noch ausstehende Bodenuntersuchungen die für alle Beteiligten vorteilhafte Realisierung verzögern. Lukas Klein zeigte bei einem Rundgang auch Räume, in denen eine Kreisfeuerwehrwerkstatt unterkommen könnte. Sollte das Projekt allerdings scheitern, so gebe es bereits weitere Interessenten für die Hallen. –  Im Namen aller bedankte sich Fraktionsvorsitzender Dr. Roland Romer abschließend  herzlich für die Informationen.

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